Gerhard Richter

Gerhard Richter

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Zum Künstler

Biografie

1932

Am 9. Februar in Dresden geboren

1948-1951

Ausbildung zum Bühnen- und Werbemaler in Zittau

1952-1956

Studium an der Dresdner Kunstakademie

1959

Besuch der documenta II in Kassel Entdeckt seine Faszination für abstrakte Malerei

1961-1964

Flucht nach West-Deutschland Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei K.O. Götz

1972

Teilnahme Biennale Venedig

1972

Erste Teilnahme an der documenta in Kassel

1971-1993

Professur für Malerei an der Düsseldorfer Kunstakademie

1988

Gastprofessur an der Städelschule Frankfurt am Main

1988

Kaiserring der Stadt Goslar

Entwurf eines neuen Fensters für die Südquerfassade des Kölner Doms

Der 1932 in Dresden geborene Maler, Bildhauer und Fotograf Gerhard Richter studierte zunächst an der Dresdner Kunstakademie, bevor er Anfang der 1960er Jahre nach West-Deutschland flüchtete und sein Studium schließlich an der Kunstakademie Düsseldorf fortsetzte. Beeinflusst durch die Nachkriegsabstraktion setzte er sich bereits gegen Ende der 1960er Jahre intensiv mit der abstrakten Malerei auseinander, erstellte zunächst jedoch nur auf Fotografien basierende Portraits und Stillleben, die durch ihre spezifischen Bildausschnitte und Unschärfen realitätsverfremdend wirken. Seit den 1970er Jahren proklamiert er die Macht des Zufalls als künstlerische Methodik in seinem Schaffen und wendet diese im Medium der Aquarellmalerei aber auch der Leinwandmalerei auf großen und kleinen Formaten an. Dabei spielen die Schichtung und die Art und Weise des Farbauftrages eine entscheidende Rolle: scharfe Farbkontraste treffen auf feine Farbabstufungen und -überlagerungen, die zur näheren Betrachtung der Bildstruktur herausfordern. Ab den 1980er Jahren gelingt es ihm, die realistische mit der abstrakten Dimension zu verbinden, indem er Fotografien mit Ölfarbe übermalt.